Opernnovellen

W. Gubarenko

«Zärtlichkeit»,

A. Spadavekkia

«Brief einer Unbekannten»,

M. Tariwerdijew «Erwartung»

Aufführungsdauer: 2 Stunden (mit einer Pause)

Die Erstaufführung fand am 16. Dezember 2010 statt.

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Drei Kurzgeschichten, die alle Ecken der weiblichen Seele entblößen, wo Männer nicht zugelassen sind ...

Das Spiel besteht aus drei Monoopern von Komponisten des 20. Jahrhunderts. Sie alle teilen ein gemeinsames Thema und bilden eine dreiteilige Oper unter der Titel "Die Frauenstimme."

 

In dem Stück «Die Frauenstimme» können die Zuschauer die verborgensten Wünsche und Gemütsbewegungen von Frauen hören, die durch die dramatische und aufrichtige Musik von Tari-werdiew, Spadavekkia und Gubarenko ausgedrückt sind.

Das Wichtigste, was die Heldinnen motiviert, ist die Liebe: eine hinge-bungsvolle und leidenschaftliche, die fast keine Realität des Objektes brau cht («Brief einer Unbekannten»), eine aufopferung-svolle und zarte («Zärtlichkeit»), eine ideale und erhabene, von der eine moderne praktische, aber im Herzen romantische Dame träumt («Erwartung»).

Alle drei Opern sind Bekenntnisse der Frauen, die an Ihn, den einzigen Geliebten gerichtet sind. Die Heldinnen der Novellen von 

S. Zweig und H. Barbusse schreiben Briefe, in denen ihr tiefes Gefühl und das tragische Schicksal zum Ausdruck kommen, das jeden erschüttert.

Die moderne Frau aus dem Gedicht von Roschdestwenski spricht ihren inneren Monolog in der Vorfreude auf ein Date aus, zu dem sie als erste da war. Die Erwartung des Treffens mit einem Mann verwandelt sich in etwas Größeres - Erwartung eines großen und ewigen Gefühls.