R. Strauss 

Ein Gespräch über Kunst .

 

Bühnenbild und Kostüme Viktor Gerasimenko

 

Computergrafik und Animation:

Daniel Gerasimenko,

Roman Kuligin, Sergei Sawko

Aufführungsdauer:

1 Stunde 50 Minuten (ohne Pause)

Die Erstaufführung fand am 4. Oktober 2012 statt.
 

von Gästen - Schauspieler, die gekommen sind, um die Aufführung zu proben, die aus Anlass des Geburtstags der Gräfin, einer großen Kunstliebhaberin, stattfinden sollte. Unter ihnen waren Dichter Olivier und Musiker Flamand, Theaterdirektor 

Wie ist ein Liebesdreieck zu lösen? Man lasse die Rivalen eine Oper schreiben! Wer weiß. Genau so hat die Gräfin Madeleine entschieden — die Hauptheldin der Richard Strauss' Oper «Capriccio». Zusammen mit ihrem Bruder, dem jungen Grafen, empfangen sie in ihrem Schloss eine Gruppe 

eine Oper schreiben, in der jeder von ihnen sich selbst und die entstandene Situation beschreiben sollte, und wie die Oper schließen soll, wird sie selbst entscheiden und am nächsten Morgen sie informieren. Wie wird ihre Entscheidung? Wen wählt Madeleine?

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Herz von Madeleine. Dieses Problem wird durch die Tatsache verschärft, dass Olivier und Flamand Rivalen nicht nur in der Liebe, sondern auch in der Kunst sind. Jeder von ihnen hält seine Schaffensart für erstrangig. Um den Konflikt zu lösen, lässt die Gräfin Olivier und Flamand

La Roche, der als Regisseur der bevorstehenden Aufführung auftritt, und die bekannte dramatische Schauspielerin Clairon. Zwischen den Proben essen sie, trinken und streiten leidenschaftlich über Kunst. Der Dichter Olivier und Musiker 

Flamand kämpfen für das

«"Capriccio" ist ein einzigartiges Kunstwerk in seiner Art, nach der Definition des Autors ist das ein «Konversationsstück für Musik». Ebenso einzigartig wird auch unsere Aufführung sein: eine Kombination von intellektueller Musik und schicken Bühnenbild, einer einfachen Geschichte und anspruchsvoller Interpretation ... Wir werden versuchen, das ewige Thema aufzudecken - Was war zuerst da: die Henne oder das Ei, Text oder Musik - mit einigen Theatersprachen gleichzeitig. Metaphorische Dekorationen, Videoinstallationen, Maskencharaktere, Elemente des absurden Theaters und eine Menge Überraschungen erwarten die Zuschauer, die zum Spiel kommen. Theater ist ein Spiegelbild des Lebens, so haben wir eine riesige Menge von Spiegeln in der Bühnenausstattung, und was passiert hinter den Spiegeln - in den Tiefen eines mit Kunst gefüllten liebenden Frauenherzens? Die Antwort auf diese Frage ist gegen Ende des Spiels zu entwirren». (Alla Tschepinoga)